Die bundesweite Kampagne „Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!“ lädt am 28. und 29. April zur MitMachKonferenz nach Berlin ein. Das Netzwerk aus Sexarbeitern, Aktivisten und Sozialarbeitern hat dazu erneut die Rosa Luxemburg Stiftung als Kooperationspartner gewonnen. Ziel der Veranstaltung ist ein offener Austausch sowie Diskussionen über die aktuellen Entwicklungen (ProstSchG, gesellschaftlicher Rechtsruck…).

Auf der Kampagnen-Seite sexarbeit-ist-arbeit.de heißt es:

„Stigma und Diskriminierung prägen noch immer den Alltag den Sexarbeiter_innen. 15 Jahre nach dem Sexarbeit als Tätigkeit anerkannt wurde, trat letztes Jahr das neue Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) in Kraft. Unter dem Vorwand des Schutzes werden mit Kontrolle und Kriminalisierung Sexarbeiter_innen Steine in den Weg gelegt.

Wir, ein Bündnis von Sexarbeiter*innen, feministischen Aktivist*innen und Sozialarbeiter*innen, die sich für die Rechte von Sexarbeiter*innen einsetzen, möchten mit Euch, die auch Ausgrenzung erleben und sehen, diskutieren. Bei dem Austausch über parallele Mechanismen können wir voneinander lernen und uns gemeinsam gegen den Rollback stellen.

Zu der MitMachKonferenz sind alle herzlichst eingeladen, die selbstbestimmt und feministisch starke Bündnisse gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck bilden wollen!
Kommt zahlreich!“

 

Mehr unter https://www.sexarbeit-ist-arbeit.de/