Vortrag unter dem Titel: „Frauen unter Kontrolle? – Der gesellschaftliche Umgang mit Sexarbeit“

 

Am 26. Januar lädt das Referat für Frauen und Geschlechtergerechtigkeit im AStA der Uni Bonn zum Fachvortrag. Der Titel: „Frauen unter Kontrolle? – Der gesellschaftliche Umgang mit Sexarbeit“. Gäste sind die voice4sexworkers-Autorin Melanie Schwarz und die Kultur- und Sozialanthropologin Ursula Probst.

Über Facebook kündigt das Frauenreferat an:

 

„Seit einigen Jahren wird Sexarbeit oder Prostitution in Deutschland wieder verstärkt und mitunter kontrovers diskutiert, wobei die Debatten bei kritischer Betrachtung einige Fragen aufwerfen: Soll man nun von Sexarbeit oder Prostitution sprechen und wer ist eigentlich in der Sexarbeit tätig? Und was hat das mit Menschenhandel zu tun? Und wie wird sich die Rechtslage mit dem im Sommer 2017 in Kraft tretenden Prostituiertenschutzgesetz tatsächlich ändern?
Anhand dieser und weiterer Fragen möchten wir einen Überblick über die aktuellen Debatten um Sexarbeit in Deutschland sowie die Folgen dieser Debatten für die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Sexarbeiter*innen geben.

Melanie Schwarz arbeitet seit ca 10 Jahren nebenberuflich in der Sexarbeit. Seit vier Jahren engagiert sie sich für die Rechte von Menschen in der Sexarbeit und war unter anderem feste Teilnehmerin am Runden Tisch Prostitution in NRW, (Ex-)Gründungsmitglied des BesD und betreibt heute gemeinsam mit Kolleginnen das Projekt voice4sexworkers sowie das Online-Portal sexworker.at.

Ursula Probst ist Kultur- und Sozialanthropologin, ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Sexualität, Migration und Gesundheit. Sie hat sich in ihrer Masterarbeit mit den Perspektiven von Sexarbeiterinnen auf Beratungs- und Unterstützungsangebote befasst und promoviert momentan an der Freien Universität zum Thema Sexarbeit und Migration aus Osteuropa.“

 

Frauen unter Kontrolle?
Der gesellschaftliche Umgang mit Sexarbeit
Donnerstag, 26. Januar
20:00 – 21:30 Uhr
Hörsaal 8 Uni Bonn
Veranstalter: Referat für Frauen und Geschlechtergerechtigkeit im AStA der Uni Bonn

 

rmv