„Ein neues Gesetz bedroht über hundert selbstbestimmte Arbeitsplätze in Dresden und vernichtet wohltuende und nützliche Massageangebote. Erhebliche Steuereinnahmen gehen dabei verloren. Wir appellieren an die Landtagsabgeordneten und die betreffenden Ministerien, nach Lösungen für den Erhalt der Massagestudios zu suchen.“

Gemeint ist natürlich das Prostituiertenschutzgesetz. Denn danach fallen auch Tantra-Anwendungen o.ä. unter die Anmeldepflicht. Damit aber nicht genug. Denn in Dresden gibt es eine der bundesweit srengsten Sperrgebietsverordnungen. Gesetz und Verordnung zusammen bewirken einen enormen wirtschaftlichen Druck für alle unter das ProstSchG fallenden Sexdienstleister_innen. Existenzängste vorprogrammiert.

Aus diesem Grund haben die Dresdner Sinnesart-Massagestudios eine Petition gestartet. Empfänger: der Stadtrat Dresden bzw. der Sächsische Landtag.

Ihre Forderungen:

  • eine Überarbeitung der Sperrgebietsverordnungen der verschiedenen Landesdirektionen
  • Kosten für die Anmeldebescheinigung und die Pflichtberatungen nicht auf Masseur_innen und Betreiber_innen abzuwälzen
  • Wegfallen der Registrierungspflicht für Masseur_innen und Studio-Betreiber_innen

 

Zur Petition geht es hier entlang: https://www.openpetition.de/petition/online/finger-weg-von-sinnlichen-massagen-fuer-den-erhalt-von-beruehrungsangeboten-und-selbstbestimmung

Weitere Infos auch auf sinnesart-massagen.de

rmv