Staatsanwaltschaft konnte Anklagepunkte Steuerhinterziehung und Menschenhandel nicht nachweisen

Seit Freitag sind die beiden Hauptverdächtigen im Fall „Artemis“, die beiden Betreiber des Berliner Großbordells wieder auf freiem Fuß. So heißt es in diversen Medienberichten, dass die Staatsanwaltschaft deren Haftbefehle aufgehoben habe. Offensichtlich hätten die Ermittlungen die Anklagepunkte Steuerhinterziehung und Menschenhandel nicht belegen können. Zumindest bestünde kein dringender Tatverdacht mehr.

Die Artemis-Betreiber wurden Mitte April in Folge einer mit 900 Einsatzkräften durchgeführten Großrazzia in U-Haft genommen (wir berichteten). Bereits Die Welt informierte schon im Mai darüber, dass es erhebliche Zweifel an den Beschuldigungen gebe.

Ob das Ganze noch ein negatives Nachspiel für die Berliner Justiz haben wird? Wir werden sehen. Zumindest wird’s heikel, sofern sich alle Verdachtsfälle wirklich als unbegründet und haltlos erweisen sollten…

 

rmv