RBB-Bericht thematisiert die demütigende Umsetzung des ProstschG in Deutschland und speziell in Berlin

„Berlins Sexarbeiterinnen sind sauer, denn die Ämter sind mit dem Ausstellen des neuen Hurenpasses überfordert. Der soll vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg für alle Sexworker der Hauptstadt ausgestellt werden – allerdings fehlen bislang die Mitarbeiter.“, heißt es auf dem Onlineportal der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalt RBB. Der vorgestern erschienene, rund 3:40 min lange Bericht mit dem Titel „Demütigende Umsetzung eines Bundesgesetzes – Prostituierte in der Bürokratiefalle“ bringt es auf den Punkt. Das Gesetz (sowie deren Umsetzung) ist demütigend, ist für ausstiegswillige Sexarbeiter_innen keine Hilfe, bedeutet für Betroffene sowie Behörden nur noch mehr Bürokratie und sorgt für berechtigte Ängste beim Thema Datenschutz und -sicherheit.

Zu Wort kommen
– Johanna Weber (Sexarbeiterin und Vorstandsmitglied des BesD)
– Boris Velter (Staatssekretär für Gesundheit, SPD)
– Angelika Schöttler, (Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schönberg, SPD)

Der Bericht ist zu sehen in der RBB_Mediathek unter: https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20180108_1930/Prostituierte-in-der-Buerokratiefalle.html

 

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rmv