Streckbänke, Käfige, Slings und Peitschen – Die Lust an der Unterwerfung

Sexuelle Lust und Befriedigung durch das Zufügen oder Erleben von Schmerz, Macht oder Demütigung zu erlangen, das wird im allgemeinen ausschließlich der Sado-Maso-Szene zugeschrieben. Dass diese oder ähnliche sexuelle Vorlieben auch von anderen Gruppen  ausgelebt werden, wird erst deutlich, wenn man sieht wie umfangreich die BDSM-Kultur („Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“) ist.

Laut einer Durex-Studie (Global Sex Survey) aus dem Jahr 2005, bei der 317.000 Personen in 41 Ländern befragt wurden, verwendeten rund 20 Prozent der weltweit Befragten bereits einmal Masken, Augenbinden oder sonstige Bondage-Utensilien, fünf Prozent bekannten sich ausdrücklich zu Sadomasochismus, im Jahr zuvor bekannten sich weltweit 19 Prozent der Befragten zu praktiziertem Spanking und 22 Prozent zum Gebrauch von Augenbinden und/oder Handschellen. (Quelle: Wikipedia)

So finden Lack und Leder sowie „seichte“ Fesselungsspiele durchaus mehr und mehr Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit. Unabhängig ob nun gesellschaftsfähig oder im dunkeln ausgelebter Lebensstil, suchen etliche Freier, männlich oder weiblich, aber auch Paare Befriedigung bei einer Domina – im Gegensatz dazu steht die Femdom, die ihre Dienste nicht gegen ein Entgelt anbietet.

Wie SM-Beziehungen funktionieren können, das versucht auch das Privatvernsehen zu entschlüsseln. Am Donnerstag, dem 24. Mai berichtet der Sender RTL 2 über Menschen, die ihren Sadomasochismus innerhalb ihere Beziehung leben. „EXKLUSIV – DIE REPORTAGE“ begleitet unter dem Titel „Liebe auf die harte Tour!“ zwei dominant-devote Paare beim täglichen und alltäglichen Ausleben ihrer Rollenmuster.

In Schwerin bieten aktuell zwei Dominas ihre Dienste an, ein richtiges Domina-Studio gibt es jedoch nicht. Und wie groß darüber hinaus die BDSM-Szene in der Landeshauptstadt ist, ist indes ebenfalls unklar.

Domina-Studio – Ja oder Nein

In Anlehnung daran soll dieser Blog-Beitrag gleich mal als Umfrage dienen. Gibt es einen ausreichend großen Bedarf an sogenannten Dungeons? Sexspielzeuge und Kleidungsstücke an sich sind ja schnell mal besorgt, aber Räumlichkeiten mit Streckbänken, Käfigen, Slings oder Gynäkologiestühlen finden sich wohl in den wenigsten Kellern.

Braucht Schwerin ein Domina-Studio?

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