Eine kritische Betrachtung auf das bevorstehende ProstSchG gab es am Donnerstag seitens des ARD Morgenmagazins – im Beitrag „Neues Prostitutionsgesetz – Was sich ändern soll“. Diesmal stand sogar die Landeshauptstadt MV, Schwerin, im Blickpunkt des Ersten Deutschen Rundfunks. So wurden die hier arbeitende Sexarbeiterin Elena sowie die Schweriner Gleichstellungsbeauftragte interviewt. Zwar tauchen ein, zwei kleine inhaltliche Fehler in den Gesprächen auf, dies ändert allerdings nichts an den erwarteten repressiven Ausmaßen des Gesetzes.

 

In der Beitragsbeschreibung heißt es:

Vorgesehen sind unter anderem Anmeldepflichten für Prostituierte, regelmäßige Gesundheitsberatungen sowie eine Erlaubnispflicht für Bordelle sowie mehr Kontrollen und eine Kondompflicht für Freier. Grüne und Linke halten das Gesetz für kontraproduktiv, weil es viele Prostituierte in die Illegalität treibe. Auch die Union und die Länder sehen noch Änderungsbedarf.

Der 3-minütige TV-Beitrag ist auf http://mediathek.daserste.de einsehbar.